Technik aus dem Landkreis Erlangen-Höchstadt hilft beim Umweltschutz Stefan Müller, MdB besucht Firma Sweet-Light in Höchstadt
Höchstadt a. d. Aisch/Erlangen - 15.12.2009 – Dass Innovationen nicht nur ein Thema für Großkonzerne sind, erfuhr der hiesige Wahlkreisabgeordnete im Deutschen Bundestag, Stefan Müller (CSU) bei einem Besuch der Firma Sweet-Light in Höchstadt. Der Familienbetrieb stellt Energiesparlösungen für handelsübliche Leuchtstoffröhren her, mit deren Einsatz erheblich Stromkosten und CO2-Emmissionen gespart werden können.
Mit den Umrüstsätzen des Entwicklers und Firmeninhabers Volkmar Dietz lassen sich nach Angaben des Unternehmens Einsparungen von bis zu 64 Prozent gegenüber herkömmlichen Systemen erzielen.
Dass die innovative Technik trotz erheblicher Werbeanstrengungen und der nachweisbaren Einspareffekte bislang Vielen nicht bekannt ist, führt man bei Sweet-Light darauf zurück, dass Energiesparen nicht wirklich zu den Lieblingsthemen der Energieversorger gehören könnte. Nur durch breit angelegte Aufklärung aber, so Dietz, könnte seine Innovation einen entsprechenden Bekanntheitsgrad erreichen und auch im großen Maßstab helfen, die CO2-Minderungsziele zu erreichen, die derzeit beim Klimagipfel in Kopenhagen diskutiert werden.
Müller zeigte sich beeindruckt von den leicht erzielbaren Energiespareffekten der Sweet-Light-Systeme, die ihm von den Firmeninhabern an unterschiedlichen Ausführungen von Leuchtstoffleuchten mit Messinstrumenten gezeigt wurden. So könne man in einem Produktionsbetrieb mit Dreischichtbetrieb und entsprechender Beleuchtung die Energiekosten leicht um fünfstellige Beträge im Jahr senken – und den damit verbunden CO2-Ausstoß um mehrere Tonnen!
Müller: „Wenn es uns findige Unternehmer wie Herr Dietz so leicht machen, einen wirklich substanziellen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, dann habe ich erstens keine Sorge, dass wir das leisten können und zweitens bin ich überzeugt davon, dass wir das auch schaffen können, ohne die von vielen befürchteten Einbußen in der Lebensqualität hinnehmen zu müssen. Dass unsere Region dabei einmal mehr ein innovativer Leuchtturm ist, finde ich äußerst erfreulich.“
Der Abgeordnete ermunterte Dietz und seine Tochter Elvira Brüssel (Bild) , die die Unternehmensleitung in Kürze übernehmen wird, sich starke Partner für die Vermarktung ihrer Energiespartechnologie zu suchen und sagte dabei seine Unterstützung zu.









