Stefan Müller, MdB besuchte Berufsförderungswerk Nürnberg
Individualisierte Schulungskonzeption der Berufsförderungswerke sind Modell für die Integration Langzeitarbeitsloser in den Arbeitsmarkt
Berlin/Erlangen - 4.2.2010 – Anlässlich seines heutigen Besuches beim Berufsförderungswerk Nürnberg erklärt der Parlamentarische Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Stefan Müller, MdB:
„Die individualisierte Betreuungskonzeption der Berufsförderungswerke können auch ein Modell für die Reintegration Langzeitarbeitsloser in den Arbeitsmarkt sein.
Statt Umschulungsprogrammen von der Stange, wie es sie früher häufig gab, setzt das Berufsförderungswerk Nürnberg heute im Rahmen eines Modellprojekts auf zielgenaue berufliche Rehabilitationskonzepte, die auf die individuellen Bedürfnisse der Teilnehmer abgestellt sind. Diese Konzepte beinhalten neben der beruflichen Qualifizierung auch Maßnahmen zur Persönlichkeitsentwicklung und Gesundheitsförderung der Teilnehmer. Im Rahmen eines so genannten ‚Case-Managements’ werden durch das Berufsförderungswerk sämtliche Maßnahmen von der Vereinbarung eines Integrationsziels bis zur Wiederaufnahme einer Beschäftigung koordiniert.
Dieser innovative, ganzheitliche Integrationsansatz sollte nicht auf Menschen beschränkt bleiben, die aufgrund gesundheitlicher Probleme eine berufliche Rehabilitationsmaßnahme benötigen. Vielmehr böte diese Konzeption auch große Chancen für die Wiedereingliederung Langzeitarbeitsloser in die Arbeitswelt.“














