Stefan Müller besucht Spixmuseum in Höchstadt/Aisch
Gemeinsam mit einer Besuchergruppe der CSU Höchstadt besuchte der Bundestagsabgeordnete Stefan Müller das Ritter-von-Spix-Museum in Höchstadt/Aisch.
Während der Name Johann Baptist von Spix (1781-1826) in Südamerika weithin bekannt ist, drohte er in seiner Geburtsstadt Höchstadt/Aisch in Vergessenheit zu geraten. Um dies zu verhindern gründete sich Mitte der 90er Jahre der Förderverein Ritter von Spix. Durch große persönliche Bemühungen und mit Hilfe von großzügigen Spendern gelang es, in Spix’ Geburtshaus ein Museum zu errichten.
Stefan Müller, MdB bezeichnete das Engagement des Fördervereins, vertreten durch den 1. Vorsitzenden Dr. Dieter Reinartz, als vorbildlich. Reinartz beklagte, dass besonders in den Schulen eine stärkere Identifikation mit den großen Söhnen und Töchtern der Stadt vorgelebt werden müsse.
In zentraler Lage in der Höchstädter Innenstadt bekommt der Besucher einen umfassenden Überblick über das Leben des Wissenschaftlers. Die Exponate zeigen neben einer Auswahl an Tierschädeln und zeitgenössisschen Waffen und Werkzeugen auch kultische Masken und Schmuck der Indios, die eine weltweite Rarität darstellen.
Spix gilt als Pionier der Zoologie, seine Exponate aus Brasilien bilden noch heute eine wichtige Grundlage der Zoologischen Staatssammlung in München. Die über zehntausend ausgestopften Tiere brachten Spix und der Erlanger Carl Friedrich Philipp von Martius von ihrer gemeinsamen Forschungsreise in den Jahren 1817 bis 1820 mit nach Deutschland. Die endgültige Katalogisierung erlebte Spix selbst nicht mehr - er starb, von den Strapazen der Expedition geschwächt, bereits im Alter von 45 Jahren.
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