30.01.09 14:08

MdB Müller für Staatshilfe bei Schaeffler

 

Arbeitsplätze müssen im Vordergrund stehen - In Bundestagssitzung Engagement der Familienunternehmen gewürdigt

Berlin/Erlangen - 30.1.2009 - Der Erlanger Wahlkreisabgeordnete im Deutschen Bundestag, Stefan Müller (CSU) spricht sich für staatliche Hilfe im Fall Schaeffler/Conti aus, um die Arbeitsplätze zu sichern. Müller will dafür in Berlin Überzeugungsarbeit leisten, wo dies erforderlich ist.

Müller forderte, im Vordergrund aller aktuellen Überlegungen müssten alleine der Fortbestand des Unternehmens, die Sicherung der Standorte und der Erhalt der Arbeitsplätze stehen. Es sei klar, dass als erstes die Unternehmen selbst und deren Eigentümer in der Pflicht stünden, wandte sich aber gegen eine Ablehnung von Hilfen, wenn dies nur deshalb geschehe, weil es sich hier um ein Familienunternehmen handelt.

Der Vorstoß der Schaeffler-Gruppe, mit Continental in Deutschland einen weiteren technologisch führenden Automobilzulieferer zu schmieden, ist für Müller inhaltlich nach wie vor überzeugend, leidet aber unter den rapide schlechter gewordenen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Folge der Finanzkrise.

Der Abgeordnete machte in der gestrigen Bundestagsdebatte deutlich, dass er sicher sei, die Familie Schaeffler werde ihrer Verantwortung als Eigentümer, Investor und Arbeitgeber nachkommen. Er wünsche sich, „dass noch mehr Unternehmen dem Standort Deutschland die Treue halten würden, wie die Familie Schaeffler es schon über Jahrzehnte tut.“

In der sozialpolitischen Debatte hatten Vertreter der Linksfraktion Familienunternehmen pauschal kritisiert und dafür die aktuellen Diskussionen um die Schaeffler-Gruppe und deren Bitte um staatliche Hilfen als besonders negatives Beispiel angeführt.

Müller forderte den Linken-Abgeordneten Ernst auf, seine Angriffe gegen Schaeffler und die schroffe Ablehnung von Hilfen für den Konzern in Herzogenaurach vor den Beschäftigten zu wiederholen.

Müller wörtlich: „Halten Sie dort bitte die gleiche Rede und erklären Sie den Beschäftigten was passieren wird, wenn man der Familie Schaeffler und der INA-Holding nicht hilft.“

 


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