09.03.10 13:58

Hoffnung für Lärmschutz an Erlanger Autobahnabschnitten

Rubrik: Aktuelles

 

MdB Müller vermittelte Gespräch im Bundesverkehrsministerium – Staatssekretär Scheuer: „Wenn Geld da ist, wird gebaut“

9.3.2010 – Ausbau und Lärmschutz an den Autobahnen im Erlanger Stadtgebiet rücken näher. Das ist das Ergebnis eines Gesprächs von Vertretern der Stadt, der Brucker Bürgerinitiative und des Ortsbeirates Eltersdorf im Bundesverkehrsministerium. Der hiesige Bundestagsabgeordnete Stefan Müller hatte den Termin bei Staatsekretär Dr. Andreas Scheuer vermittelt.

Im Gespräch mit dem Staatssekretär wurde deutlich, dass die Autobahndirektion kurz davor steht, die Planfeststellung für den Ausbau der A3 bei der Regierung von Mittelfranken zu beantragen.

Unabhängig von der Einstufung im Bundesverkehrswegeplan könnte nach erfolgter Planfeststellung mit dem Ausbau begonnen werden. Einzige Voraussetzung: Entsprechende freie Mittel im Bundeshaushalt.

Scheuer versprach der Erlanger Delegation um Müller und Umweltreferentin Marlene Wüstner: „Es geht schrittweise weiter.“

Müller machte Staatssekretär Scheuer darauf aufmerksam, dass die Situation an den betroffenen Erlanger Autobahnabschnitten seit Jahren das Maß des Erträglichen überschritten habe. Es müsse, so Müller, alles getan werden, um mit dem Ausbau schnell zu Lärmschutzmaßnahmen für die Anlieger zu kommen. Er sehe das auch unabhängig von anderen Projekten, wie etwaigen zukünftigen Ausbauplanungen in Südbayern im Zusammenhang mit der Münchener Olympiabewerbung.

Demnächst findet die so genannte Programmbesprechung zwischen Bund und Ländern statt. Dort sollen die Erlanger Maßnahmen angemeldet werden, so Scheuer. Und wörtlich: „Wenn Geld da ist, wird gebaut“.


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