28.05.10 12:29

„Gebetverbot ist Intoleranz gegenüber Gläubigen“

 

Anlässlich der Entscheidung einer Berliner Schule, einem muslimischen Gymnasiasten das Mittagsgebet auf dem Schulgelände zu verbieten, erklärt der Landesvorsitzende der Jungen Union Bayern, Stefan Müller, MdB:

„Ein schlechtes Signal für die Religionsfreiheit in Deutschland. Ein Gebet in einem dafür eingerichteten Gebetsraum in der Schulpause sollte möglich sein – das ist keine organisatorische Herausforderung. Als Begründung, höherwertige Rechtsgüter’ –  wie die Glaubensfreiheit anderer Schüler –  anzugeben, ist eine Verhöhnung der Religiosität an sich. Dass aktive Religionsausübung andere ,provozieren’ und den Schulfrieden gefährden könnte, ist eine zynische Argumentation.

 
Die Forderung der Schule entspricht dem linken Geist der Gleichmacherei. Das ist eine pervertierte Toleranz, in der als kleinster gemeinsamer Nenner nur die Glaubenslosigkeit als ,korrekt’ gesehen wird. In Wahrheit ist es Intoleranz gegenüber jedem, der aktiv seinen Glauben ausübt. Das Urteil ist ein Aufruf an alle gläubigen Menschen –  egal welcher Religion – sich gegen die Relativierung von Glauben zu wehren. Die Entscheidung der Schule, das Gebet verbieten zu wollen spricht für die Sehnsucht nach einem laizistischen Staat, der Deutschland aber nicht ist und nicht sein sollte. Der Gottesbezug im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland gilt auch in Berlin.“


Follow me on Twitter
    Eckpunkte des Sparpakets der Bundesregierung als PDF-Download
    Argumente zum Euro-Schutzschirm als PDF-Download
    Der Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und FDP als Download
    Stefan Müller auf studiVZ / meinVZ
    Stefan Müller auf Facebook
    Zur Jungen Union Bayern
    Zur Generation Aufbruch der Jungen Union Bayern
    Zum Team Deutschland
    Stefan Müller unterstützt die Schaeffler-Mitarbeiterinitiative