02.09.09 09:19

CSU-Kandidaten wollen gemeinsam für die Metropolregion in Berlin "durchstarten"

 

Fünf für die Region nach Berlin: Exakt vier Wochen vor der Bundestagswahl am 27. September stellten die Bundestagskandidaten der engeren Metropolregion (von links) Michael Frieser, Dagmar Wöhrl, Marlene Mortler, Christian Schmidt und Stefan Müller, in einer gemeinsamen Pressekonferenz am Flughafen Nürnberg ihre Positionen und Schwerpunkte im Wahlkampf und für die Arbeit in der kommenden Legislaturperiode vor.

"Wir vertreten 1,2 Millionen Menschen von Erlangen über Fürth, Nürnberg,
Schwabach bis in die Landkreise Nürnberger Land und Roth", so Michael
Frieser, CSU-Fraktionschef und Bundestagskandidat für Nürnberg-Süd und
Schwabach. Er forderte den sechsstreifigen Ausbau der A73 zwischen den
Anschluss-Stellen Zollhaus und Hafen-Ost, um das Nadelöhr auf dem Weg zum Hafen zu beseitigen und die umliegenden Stadtteile vor LKW-Verkehr zu schützen. Ins gleiche Horn stieß auch der Fürther MdB undParlamentarische Staatssekretär Christian Schmidt, der sich für die schnelle Realisierung des Güterzugtunnels in Fürth stark macht.

Wirtschaftsstaatsekretärin Dagmar Wöhrl berichtete von den über vier
Millionen Euro, die ihr Ministerium allein in Nürnberg in die Forschungsförderung kleiner und mittlerer Unternehmen steckt. Die
Abgeordnete für Nürnberg-Nord rief darüber hinaus die Unternehmen auf, noch mehr das kulturelle und internationale Potential der vielen Migranten in der Region zu heben. Stefan Müller, JU-Landesvorsitzender und MdB für Erlangen, will zusätzlich zu den Max-Planck-Instituten auch eine Einrichtung der Leibniz-Forschungsinstitute in die Region holen.

Auf den Wachstumsmarkt Tourismus und zusätzliche Haushaltsmittel, die dem Tourismusverband Franken zugute kommen, setzt Marlene Mortler, die seit 2002 den Wahlkreis Roth im Bundestag vertritt und dort dem Tourismusausschuss vorsitzt: ""Mit Natur pur, Genuss und Kultur erwirtschaftet der Frankentourismus rund sieben Milliarden Euro Bruttoumsatz. Davon profitieren 170.000 Menschen in Franken. Es geht noch mehr: Jeder kennt den Kölner Dom, doch zu wenige die Schätze vor unserer Haustür. Wir müssen sie heben: Mit vereintem Marketing, das neben dem eigenen Kirchturm die Schönheiten der ganzen Region preist."

Alle fünf mittelfränkischen Kandidaten wollen sich darüber hinaus für
vergleichbare Bildungsabschlüsse in Deutschland sowie eine auch mit
Bundesmitteln geförderte Stärkung von Schulabgängern und Auszubildenden
einsetzen.


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