30.01.09 09:36

CSU-Arbeitsmarktpolitiker Müller: „Kühlen Kopf bewahren!“

 

Dank robuster Instrumente weiter kein Anlass für Panikreaktionen am Arbeitsmarkt

Berlin/Erlangen - 29.1.2009 - Zu den heute von der Bundesagentur für Arbeit vorgestellten Arbeitsmarktzahlen für Januar 2009 erklärt der Obmann der CDU/CSU-Fraktion im Ausschuss für Arbeit und Soziales und Landesvorsitzende der Jungen Union Bayern, Stefan Müller, MdB:

„Nach wie vor sind die Daten vom Arbeitsmarkt kein Anlass zu Panikreaktionen. Sie sind ein verzögerter Spiegel des allgemein äußerst schwierigen wirtschaftlichen Umfelds.

Die Bundesagentur für Arbeit weist in Ihrer heutigen Pressemitteilung völlig zu Recht auf die Bedeutung der Kurzarbeit in solch schwierigen Zeiten hin. Mit diesem robusten Instrument kann der zweifellos außergewöhnlichen negativen Entwicklung die Spitze gebrochen werden, indem Mitarbeiter auf ihren Arbeitsplätzen bleiben und Arbeitslosigkeit vermieden wird.

Wenn bereits im Verlauf der zweiten Jahreshälfte tatsächlich eine konjunkturelle Erholung eintritt, wie die ersten Experten schon prophezeien, dann wird der Verzögerungseffekt der Kurzarbeit wesentlich dazu beitragen, dass es am Arbeitsmarkt nicht zu größeren Verwerfungen kommt.

Wir dürfen bei den unerfreulichen Botschaften aus Nürnberg außerdem nicht übersehen, dass die Arbeitslosigkeit heute noch immer um 170.000 Personen niedriger liegt als im Januar 2008.

Die Akteure in Wirtschaft und Politik sind daher gut beraten, kühlen Kopf zu bewahren und die vorhandenen, robusten Instrumente klug einzusetzen.“

 


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