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Baumhaus weckt Abgeordnetensehnsucht

Rubrik: Aktuelles

 

MdB Stefan Müller beeindruckt vom Haus der kleinen Kinder in Eckental-Forth

Eckental/Erlangen, 6.8.2009 – Bei einem Besuch des „Hauses der kleinen Kinder“ in Eckental-Forth standen für den hiesigen Wahlkreisabgeordneten im Deutschen Bundestag, Stefan Müller (CSU), nicht nur politische Fragen auf der Tagesordnung. Besonders fasziniert war Müller vom Baumhaus der Einrichtung.

Der Abgeordnete informierte sich vor Ort bei einem Rundgang durch die Außen- und Innenanlagen der Kindertagesstätte über die geplanten Sanierungsmaßnahmen, die der dafür zuständige Bamberger Diözesanarchitekt Bergmann ausführlich erläuterte. Besonders beeindruckt war Müller von den in Eigenleistung der Eltern erbrachten Außenanlagen wie etwa einem Baumhaus, das nach seiner Aussage „durchaus dazu angetan ist, eine kleine Abgeordnetensehnsucht zu wecken.“

Im anschließenden Gespräch mit Erziehern und der Elternbeiratsvorsitzenden spielte dann doch wieder die Politik die erste Geige: So wurden etwa die Aufgaben, die sich bei der alltäglichen Erziehungsarbeit ergeben, diskutiert. Eine niedrigere Betreuungsrelation in Verbindung mit einer intensiven Förderung im Umgang mit der deutschen Sprache durch Gedichte und Spiele ermögliche eine positive Entwicklung der Kinder, so die Beurteilung der Erzieherinnen. Einer früheren Einschulung stehe man – wie der Abgeordnete auch – eher mit Vorbehalten gegenüber, da die 5-jährigen in der Regel noch nicht die für die Schule notwendige soziale Reife, Ausdauer und Konzentrationsfähigkeit mit sich brächten. Den Übergang vom Kindergarten zur Schule könne man aber durch ein verpflichtendes, beitragsfreies Vorschuljahr erleichtern.

Diese Forderung stieß bei Müller durchaus auf Gegenliebe. Als Landesvorsitzender der Jungen Union Bayern, so berichtete er, setzten er und seine Organisation sich bereits seit Längerem für ein solches beitragsfreies letztes Kindergartenjahr ein. Ob es unbedingt verpflichtend sein muss, darüber könne man durchaus unterschiedlicher Meinung sein.

Aus seiner Perspektive als bildungs- und forschungspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion sei es ihm jedenfalls ein wichtiges Anliegen, den Nachwuchs möglichst gut auf das spätere Schul- und Berufsleben vorzubereiten. Müller: „Wer will, dass unsere Kinder auch ihr Leben in Wohlstand und sozialer Sicherheit leben können, muss dafür sorgen, dass sie so früh wie möglich an die Anforderungen unserer Wissensgesellschaft herangeführt werden.“

Ein Schlüsselelement dafür sei, früh Interesse an Naturwissenschaften und Technik zu wecken und zu fördern. Dies könne auf spielerische Weise im letzten Kindergartenjahr vor dem Übertritt in die Schule besonders gut geschehen.


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