„BAMF“ spielt wesentliche Rolle bei Integrationsbemühungen
Erlanger MdB Müller besuchte Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in Nürnberg
Der Parlamentarische Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe und Vorsitzende der Projektgruppe Integration der CDU/ CSU- Fraktion im Deutschen Bundestag, Stefan Müller, besuchte am 13. Juli das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in Nürnberg und informierte sich über die Arbeitsschwerpunkte Migration und Integration.
Neben der Migrationsforschung und relevanten Sicherheitsthemen lag der Schwerpunkt der Gespräche auf dem Thema Integration. Das Herzstück der bundesgeförderten Integrationsmaßnahmen, bildeten die vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge organisierten „Integrationskurse“, stellten Stefan Müller und der Präsident des Bundesamts, Dr. Albert Schmid, übereinstimmend fest.
Als positiv wurde hervorgehoben, dass es trotz der allgemein angespannten Haushaltslage gelungen sei, die Mittel für die Integrationskurse in diesem Jahr um 44 Mio. Euro auf 218 Mio. Euro zu erhöhen. Dieser erfreuliche Trend würde in diesem Jahr noch zusätzlich dadurch verstärkt, dass der Bundesminister des Innern, Dr. Thomas de Maizière, weitere Mittel in Höhe von 15 Millionen € zur Verfügung gestellt habe.
Dieses zusätzliche Geld sei auch sehr gut angelegt, da die Maßnahmen der Bundesregierung im Bereich der Integration bereits effektiv Wirkung zeigten .
So habe einer erst zu Beginn dieser Woche veröffentlichten internationalen Migrationsstudie der OECD zufolge, die Wirtschaftskrise in Deutschland die Arbeitsmarktchancen von Zuwanderern kaum beeinflusst.
Müller hob besonders die hohe Teilnahmequote von Frauen an den Kursen hervor, die mittlerweile bei zwei Drittel läge. Auch der Anteil der freiwilligen Integrationskursteilnehmer nehme stetig zu.
Einig war man sich auch darin, dass es noch ein bestimmtes Potential an Personen mit Sprachförderbedarf bei der nachholenden Integration gebe. Durch eine auf einige Jahre zeitlich begrenzte Kraftanstrengung in der Zukunft könne aber auch in diesem Bereich noch viel erreicht werden.














